Hinter den Kulissen

Purify & Rise – unser Vogesen Retreat zum Frühlingsanfang 

 

Wir, das sind Tanya Gutekunst aus Freiburg und ich, Daniela – die Creatorin von Waldyoga Kehl.

Ich habe euch ja schon erzählt, wie lange wir uns kennen und euch auch schon einmal ein Stück unseres gemeinsamen Weges mitgegeben.

Heute nehme ich euch einfach mal mit hinter die Kulissen.

Angefangen hat alles ganz unspektakulär mit dem Satz:

„Wir können ja mal was zusammen machen.“

Und da ich nicht lange überlege, wenn sich etwas stimmig anfühlt, ging es auch ziemlich schnell.

Die somatische Arbeit von Tanya und mein Ayurveda – und plötzlich war da diese Idee von einem gemeinsamen Retreat.

Und ganz ehrlich: Wenn nicht im Frühling, wann dann? 

Tanya kannte eine Location in den Vogesen und hat einfach mal das ganze Seminarhaus gebucht.

Saint Marie aux Mines – allein der Name klingt schon wie ein kleines Versprechen. ✨

Was viele gar nicht sehen: Das eigentlich Spannende passiert vorher.

Vorarbeit. Sichtbar werden.

Posten, posten, posten – Facebook, Instagram, WhatsApp Status…

Manchmal fühlt es sich an wie Yoga im Haifischbecken. 

Und ganz ehrlich: Das ist schon ein kleiner Fulltime-Job.

Posten, erinnern, wieder posten…und hoffen, dass der Algorithmus heute gute Laune hat. 

 

Dazwischen: unzählige Telefonate, Nachrichten, E-Mails hin und her und immer wieder Meetings.

Ideen verwerfen, neu denken, weitergehen.

 

Denn ein Retreat entsteht nicht an einem Tag.

Es wächst. Schritt für Schritt. 

Gleichzeitig ist es eine echte Übung im Vertrauen. So viel Zeit und Energie hineingeben, sichtbar werden, ein Risiko eingehen – und trotzdem loslassen, wie es sich am Ende fügt.

Und dann… der Essensplan.

Ich kann euch nicht sagen, wie oft ich ihn umgeworfen habe. Wirklich nicht. 

Es soll ja zum Konzept passen: Ayurveda – aber angepasst an unsere Heimat. Keine Mangos. Aber Ingwer bleibt. Ganz klar. Meerrettich als Ersatz?

Stell dir mal heißes Meerrettichwasser mit Zitrone vor…

Genau. Manche Dinge dürfen einfach so bleiben, wie sie sind. 

 

Und dann die Planung vom Ablauf…Ankommen – erst Tee oder erst Zimmer? Erst Wald oder erst somatisches Yoga? Rituale vor oder nach dem Essen?

Die Wahrheit ist:

Pläne sind gut. Aber sie sind nur ein Gerüst. Denn irgendetwas passiert immer dazwischen.

Und genau darin liegt oft die eigentliche Magie.  Loslassen, vertrauen, mit dem gehen, was sich zeigt – ich spreche da inzwischen wirklich aus Erfahrung.

 

Dieses Retreat ist kein starres Konzept. Es ist ein Raum. Ein Raum zum Ankommen.

Zum Durchatmen. Zum Loslassen.

Und vielleicht auch zum Neu-Aufrichten – ganz leise und auf deine eigene Weise. 

 

Das war nur ein kleiner Einblick hinter die Kulissen…

Und vielleicht auch eine Erinnerung:

Nicht alles muss perfekt geplant sein, damit etwas richtig schön werden kann. 💛

Morgen geht es los. Wenn ihr mehr lesen möchtet, bleibt dran.

Tanya & Daniela